Pille, Taunusfilm und Das Werk fördern BJF-Kurzfilmprojekt

Pressenotiz Nr. 3

"Wir haben eine Kamera!" Freitag nachmittag, es war der 8. Juni 2001, kam die freudige Nachricht per Rundmail, der bevorzugten Kommunikationsform des Filmteams, das gerade unter der Leitung von Veit Helmer einen Kurzfilmdreh vorbereitet. Nachdem schon die Firma Kodak und das Medienzentrum Wiesbaden als Sponsoren gewonnen werden konnten, hat nun die Firma Pille aus Wiesbaden ihre Zusage gegeben, das gesamte Kamera- und Licht-Equipment zur Verfügung zu stellen. Nicht nur das: Auch eine Einführung in die Handhabung bietet der Filmgeräteverleih an. Kamerafrau, Kameraassistent und Materialassistent bekommen Gelegenheit, sich mit den Geräten vertraut zu machen und die wichtigen Handgriffe einzuüben - damit beim Drehstart am 22. Juni in Frankfurt am Main auch nichts schief gehen kann.

Die Wiesbadener TaunusFilm hat Bereitschaft signalisiert, den Film zu günstigen Konditionen in ihrem Kopierwerk entwickeln zu lassen, und die Produktionsleitung steht in Verhandlungen mit dem renommierten Postproduktionshaus Das Werk, um der Cutterin ihren Wunsch nach einem AVID-Schnittplatz erfüllen zu können. Es ist ein schönes Gefühl, bei einem Nachwuchsfilmprojekt auf so viel Entgegenkommen bei den Profis zu stoßen. Auch kleine Erfolge, wie das Polaroid-Sponsoring für die Continuity, sind ein wichtiger Ansporn.

Nach dem richtigen Feuer vor der Kamera sucht gerade das Casting-Team. Agenturen abtelefonieren, Faxe schreiben, Schauspieler kontaktieren - erst durch die Darsteller der alten Dame und des schmucken Zivildienstleistenden erwacht die schräge Geschichte um weibliche Schaulust und männliche Schönheit zum Leben. 38 Schauspieler und Schauspielerinnen haben am 12. Juni für die Rollen vorgesprochen. Die endgültige Entscheidung fällt am 17. Juni bei einer Casting-Besprechung in Berlin.

Bis zur ersten Klappe sind es dann nur noch wenige Tage. Die Vorfreude auf den Dreh ist bei allen Beteiligten zu spüren. Dann werden eMail-Bekanntschaften in die dritte Dimension ausgedehnt, und der Traum, unter professionellen Bedingungen einen Kurzfilm zu realisieren, wird echte, harte Arbeit am Set. Und sollte es trotz aller intensiven Vorbereitung dann doch irgendwo haken, dann stehen Berndt Güntzel-Lingner vom Bundesverband Jugend und Film und Martin Loew vom Filmhaus Frankfurt bereit, um mit ihrer jahrelangen Erfahrung in der Filmnachwuchsförderung diesem ehrgeizigen Projekt zum Erfolg zu verhelfen.

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