Filmregisseur Veit Helmer unterstützt den engagierten Nachwuchs

Pressenotiz

"Filme drehen lernt man nicht im Klassenzimmer, sondern am Drehort", meint Veit Helmer, Regisseur des vielfach ausgezeichneten Films "Tuvalu" (1999). Mit einer 25köpfigen Crew aus engagierten Filmamateuren und Nachwuchsregisseuren möchte er seine Erfahrung teilen und hat daher die Leitung eines Kurzfilmworkshops übernommen, dessen Ergebnis ein etwa 5minütiger Film sein wird, der hoffentlich seine Verwertung nicht nur auf den Videorecordern der Beteiligten, sondern auch auf dem einen oder anderen Festival finden soll. Initiiert wurde das Projekt von der "Jungen Filmszene" im Bundesverband Jugend und Film und dem Frankfurter Filmhaus.

Schon jetzt laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. 24 Drehbuchvorschläge sind bereits hin und her gegangen, vier Ideen werden bis 2. Juni 2001 zu Drehbuchentwürfen ausgearbeitet, aus denen dann das Shooting Script entstehen soll. Neben dieser Aufgabe, die von allen gemeinsam erledigt wird, hat besonders die Produktionsleitung viel zu tun: Filmmaterial muss organisiert werden, Transportmöglichkeiten für Crew und Equipment arrangiert werden - und das alles mit einem Minimal-Budget.

Auch für Berndt Güntzel-Lingner, der seit vielen Jahren das Netzwerk "Junge Filmszene" im BJF betreut, stellt das Projekt eine Herausforderung dar. Er wünscht sich, "hier eine Pionierarbeit zu leisten, die in der Zukunft zum gehfähigen Dauerbrenner wird". Gleiches gilt für Martin Loew vom Filmhaus Frankfurt, der inzwischen richtig Feuer gefangen hat und das Projekt tatkräftig unterstützt. Die Seminarteilnehmer wohnen über ganz Deutschland verstreut, die Kommunikation untereinander und mit den Organisatoren läuft fast ausschließlich über Internetkanäle, sei es eMail, Diskussionsforum oder Chat.

Am 22. Juni 2001 wird in Frankfurt am Main die erste Klappe fallen. Regie führen werden die Jungfilmer abwechselnd, und wenn am 24. Juni dann das letzte "Cut!" verhallt ist, wird das Filmteam auseinander gehen, und sich in voller Besetzung wohl erst bei der Premiere des Kurzfilms wiedersehen.

-Zurück-